schröck
  Presse
 



Montag, 04.02.2008

FÜRTH - Er konnte noch einigermaßen schmerzfrei lachen, ansonsten aber schleppte sich Stephan Schröck nach dem Schlusspfiff der Partie gegen Erzgebirge Aue im Ronhof humpelnd Richtung Kabine.
Schröcks Verletzung im Leistenbereich hatte einen längeren Einsatz als die gespielten 58 Minuten nicht zugelassen, und nachdem die Muskeln ausgekühlt waren, tat dem Fürther Flügelflitzer «der ganze Körper weh». Vielleicht hätte sich im Normalfall nicht nur Schröck vor der Partie entschlossen, von einem Einsatz abzusehen. Vielleicht hätte auch Trainer Bruno Labbadia den angeschlagenen Schröck nicht eingesetzt. Doch der Spieler wollte die Chance, die er sich durch harte Arbeit im Training erkämpft hatte, unbedingt nutzen. Und der Trainer wollte auf den neuen Schwung des talentierten Dribblers ungern verzichten. «Man hat in der knappen Stunde, in der er gespielt hat, gesehen, warum er sich die Aufstellung verdient hat», so der Coach. Schröck machte seinem Gegenspieler Rene Trehkopf viele Probleme. Der Auer kassierte folgerichtig eine Gelbe Karte und sah später, als er Schröcks eingewechselten Vertreter Bernd Nehrig umsäbelte, Gelb-Rot.
Schröck wusste hinterher aber auch, bei wem er sich für den Einsatz zu bedanken hatte. «Axel Kässner und Uwe Schellhammer haben in den vergangenen Tagen an meinem ganzen Körper rumgeschraubt», lachte er. Anscheinend haben die beiden SpVgg-Physiotherapeuten die richtigen Schrauben angezogen, jedenfalls bekamen sie Schröck rechtzeitig fit. Dieser wird aber in den nächsten Tagen trotzdem noch intensiv behandelt werden müssen, damit er für das nächste Spiel am kommenden Sonntag wieder vollkommen hergestellt ist. Dann geht es nach Mainz zum Duell des Tabellenzweiten gegen den Dritten.
«Ich persönlich schaue gar nicht so sehr auf die Tabelle», meinte Schröck, vielmehr sei die Vorbereitung auf den Gegner wichtig, ganz egal ob der nun vorne oder hinten im Klassement stehe. Damit liegt der 21-Jährige ganz auf der Linie seines Trainers. Labbadia hat die Maxime ausgegeben, sich jeweils auf das nächste Spiel zu konzentrieren. In Mainz wollen die Kleeblättler den Schwung des Rückrundenauftakts mitnehmen. Am liebsten natürlich mit einem wieder vollkommen genesenen Schröck. «Ich denke schon, dass ich bis zum Sonntag wieder richtig fit bin», ist «Schröcki» zuversichtlich.
JÜRGEN SCHMIDT





 
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